dall’archivio di uBC · 1996–2016Approfondimento

Gil

pubblicato
24.12.2000
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Copia anastatica dell’originale

geschrieben von Marco Migliori

übersetzt von Kristyna Kress

Wo kommt er her? Im Jahre 1982 erfindet der schon etwas ältere Ennio Missaglia (1930-1993) diese Figur und übernimmt dabei den Autorenstab von Judas, sowohl was die Texte, als auch was die Zeichnungen betrifft. Während sich Ennio Missaglia um die Texte kümmert, haben sein Bruder Vladimiro und Ivo Pavone die Verantwortung für die Zeichnungen. Im Unterschied zu Judas wurden die Titelseiten Vincenzo Monti anvertraut. Die niedrigen Verkaufszahlen (es herrschen auch schlechte Zeiten für den populären italienischen Comic) sorgen für das Ende der Serie nach nur 11 Bänden.

Wer ist er? Auf dem ersten Titelblatt stellt Monti Gil als einen Cowboy im Sattel seines Pferdes mit Wolkenkratzern im Hintergrund dar. Gil ist genau das: ein Vagabund, Veteran des Vietnam-Krieges, der "keine Schwierigkeiten will", und dann doch immer unweigerlich in welche verwickelt wird. Er bewegt sich zu Pferd vorwärts wie ein alter Cowboy, der in der modernen Welt fehl am Platz ist, und nur wenn er nicht anders kann, begibt er sich erneut in eine andere Stadt (er wechselt ständig den Ort), um sich einen Job zu suchen. Sobald er etwas Geld zusammengespart hat, macht er sich wieder auf den Weg, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen. Natürlich wird Gil auf diesen Reisen in Abenteuer verwickelt, welche oft durch die Zufälligkeit, mit der gewisse Ereignisse geschehen, unnatürlich wirken.

La Redazione

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